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Suche in ODP Katalog

Google ist der Name einer bekannten Suchmaschine und mit über 50 Prozent aller Suchanfragen Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen. Durch den Erfolg der Suchmaschine konnte das Unternehmen Google Inc. eine Reihe weiterer Programme finanzieren, die über die Google-Seite zu erreichen sind. Die Suche ist nach wie vor der Kernbereich des Google-Geschäftsfelds.

Seitenreihenfolge Die Anzahl der zu einer Suchanfrage passenden Dokumente kann unüberschaubar groß ausfallen, hier bedarf es also einer Sortierung dieser Treffer nach ihrer Relevanz, um dem Anfragenden möglichst die bedeutendsten Dokumente zuvorderst anzuzeigen. Die Abschätzung der Brauchbarkeit der Quellen in Bezug auf die Anfrage ist eine der entscheidenden Kriterien, an denen Suchmaschinen gemessen werden. Aufgrund der Fülle der hierfür zu verwertenden Information wird das zugrundeliegende Ranking von Zeit zu Zeit automatisiert durch einen Pagerank Algorithmus erhoben. Dies muss in einem angemessenen zeitlichen Rahmen zu bewerkstelligen sein, um die Aktualität des Rankings zu gewährleisten. Google verwendet zur Sortierung der Suchergebnisse unter anderem den so genannten PageRank-Wert. Ermittelt wird der PageRank eines Dokuments rekursiv anhand von Verweisen auf dieses Dokument. Je mehr solcher Verweise existieren und je höher jener PageRank der hierauf verweisenden Dokumente ist, desto höher fällt entsprechend der Wert des Dokuments aus, auf das verwiesen wird. Der jeweilige Wert des PageRanks einer Seite lässt sich anhand des Browser-Plugins Google-Toolbar ermitteln. Allerdings ist der in der Toolbar angezeigte Wert meist einige Monate alt und steht in einem logarithmischen Verhältnis zum tatsächlichen Wert. Jedoch gibt es auch Onlinedienste, die zu einer bestimmten Domain einen aktuellen PageRank ermitteln können. Neben dem PageRank werden weitere Faktoren in die Sortierung einbezogen, so wird etwa das Auftreten der Suchbegriffe im Dokumententitel oder in Überschriften gewertet auch SocialRank. Des Weiteren spielt die Verwendung der Begriffe als Ankertext in verweisenden Dokumenten eine große Rolle. Letzteres wird bei Google-Bomben missbraucht. Die exakte Funktionsweise der Seitensortierung ist Googles Betriebsgeheimnis, nicht zuletzt, um Manipulationen durch Website-Betreiber zu erschweren, die die eigene Site für gewisse Begriffe auf den Ergebnisseiten möglichst weit nach oben bringen möchten. Die Suchmaschinen-Optimierung beschäftigt sich mit Methoden, dies zu erreichen.

Das Open Directory Project (ODP), auch bekannt als dmoz (für „Directory Mozilla“), ist nach eigenen Angaben das größte von Menschen gepflegte Webverzeichnis des World Wide Web. Die Inhalte des Projekts sind Open-Content und werden von freiwilligen Redakteuren, den so genannten Editoren, bearbeitet und aktualisiert.

Das ODP wurde ursprünglich unter dem Namen Gnuhoo gegründet und ging am 5. Juni 1998 online. Der Name wurde in Newhoo geändert, nachdem ein Slashdot-Artikel darauf hinwies, dass Gnuhoo nicht auf freier Software basiert, und dass Gnuhoo das Markenzeichen des GNU-Projektes ohne Erlaubnis benutzte. Newhoo wurde zum Open Directory Project, nachdem es im Oktober 1998 von Netscape gekauft wurde und seinen Inhalt unter einer Open-Content-Lizenz veröffentlichte. Kurz darauf wurde Netscape inklusive des ODP von AOL gekauft, welches einige Zeit später mit Time Warner fusionierte. Abgeleitet von der ersten Hostingadresse directory.mozilla.org entstand die Kurzform "DMOZ" bzw. "dmoz.org". Die Idee des Open Directory Projects inspirierte mindestens zwei weitere Webverzeichnisse, welche ebenfalls von privaten Unternehmen finanziert und von freiwilligen Editoren bearbeitet wurden: Das Go-Verzeichnis (ehemals betrieben von Disney) und Zeal (gekauft von LookSmart). Beide sind mittlerweile eingestellt. Keines dieser Verzeichnisse veröffentlichte seine Daten jedoch als Open Content – eine Strategie, welche den Erfolg des ODP in einem stark umkämpften Markt sicherte. Die Motivation zur Gründung des ODP war die Frustration über die mangelhafte Aktualität, d. h. die lange Verzögerung bei der Aufnahme neuer Sites und der hohe Anteil toter Links in redaktionell betreuten Verzeichnissen. Mittlerweile haben viele dieser Verzeichnisse einen kostenpflichtigen Eintragsservice eingeführt, mit dem die Aktualität einzelner Sites schnell verbessert werden kann. Diese Verbesserung geschieht jedoch auf Kosten der redaktionellen Integrität: Anders als bei offenen Verzeichnissen wie dem ODP gibt nicht die inhaltliche Qualität und thematische Plausibilität der Site den Ausschlag für die Listung, sondern die finanziellen Möglichkeiten der jeweiligen Webmaster. Allerdings wird auch beim ODP die mangelhafte Aktualität und lange Bearbeitungsdauer kritisiert. Die Verzögerung bei der Aufnahme ähnelt in vielen Kategorien jener, die früher bei Yahoo üblich war. Dies liegt daran, dass die Editorengemeinschaft mit dem Wachstum des Internet nur mühsam Schritt halten kann und daher in zahlreichen Kategoriezweigen Editoren fehlen, um die Vielzahl der Anmeldungen zu bearbeiten. Es kann zwar jeder Editor werden, aber dafür ist eine Bewerbung nötig. Editoren sind immer nur für bestimmte Kategoriezweige zuständig. Am 20. Oktober 2006 erfuhr das ODP schwerwiegende technische Probleme. Die Funktionen für das Vorschlagen von Sites und Änderungen, sowie die internen Editorfunktionen zum Ändern von Katalogeinträgen waren gesperrt. Am 18. Dezember 2006 wurde der Zugang für Editoren wieder freigegeben; am 13. Januar 2007 das öffentliche Interface für das Vorschlagen von Sites und Änderungen und am 23. Februar 2007 die Möglichkeit, sich als neuer Editor zu bewerben.


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